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Halbe Milliarde für billiges Wohnen

Von der neuen Wohnungspolitik sollen gezielter als bisher wirtschaftlich Schwache profitieren, wie Bundesrat Couchepin erklärte. Der Wohnungsmarkt werde auch in Zukunft primär eine Aufgabe der Privat-
wirtschaft bleiben, so Couchepin. Da der Markt jedoch viele, aber nicht alle Probleme löse, soll der Staat
nach Bedarf aktiv werden
, um auch wirtschaftlich Schwächeren den Zugang zu preisgünstigem Wohn-
raum zu eröffnen.




 
 

In der Verfassung verankert
Auf der Basis des bisherigen Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes (WEG) kam der Bund seit 1975 dem Verfas- sungsauftrag nach. Auf dieser Basis sind in den vergangenen 26 Jahren mit 2,4 Milliarden Franken rund "130'000 Wohnungen" vergünstigt worden. Lange Zeit hatte der WEG-Förderung gute Noten ausgestellt werden können.
Erst mit der Immobilienkrise während der letzten Rezession sei auch die Wohnbau-
förderung in Schwierigkeiten gekommen.
Viele Wohnungen standen leer und brachten nicht nur für die Banken, sondern auch für den Bund hohe Verluste.

Effizienter und gezielter
Die vom Bundesrat nun vorgeschlagene, neue Wohnungspolitik soll effizienter aus-
fallen und gezielter wirtschaftlich benachteiligten Haushalten zugute kommen. Die Wohnungsmieten sollen sich gegen "30 Prozent" verbilligen, indem der Bund auf die Verzinsung der Darlehen verzichtet. Diese Vergünstigung könnten allerdings nur jene Haushalte beanspruchen, deren Einkommen und Vermögen eine bestimmte Limite nicht überschreiten.

Schlau bauen . . .
Typs zur rationellen Energienutzung in Gebäuden ... eine Kampagne von EnergieSchweiz im Auftrag des Bundesamt für Energie BFE.